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Qualifizierte digitale Signaturen - Rechtssichere Online-Verträge - Elektronische Signaturen

Digitales Signatur-Gesetz, elektronisches Signaturgesetz

Grundlage der Signaturgesetze: EU-Richtlinie von 1999
Zugelassene digitale Signaturen - so auch die von OPENLiMiT® - basieren auf der EU-Richtlinie von 1999. Aufgrund der Signatur-Richtlinie haben alle EU-Länder nach und nach ein entsprechendes Signaturgesetz verabschiedet. Zahlreiche weitere Länder halten sich bereits an diese Richtlinien, wie z.B. Japan viele osteuropäische Länder oder die Schweiz. Elektronische bzw. digitale Signaturen werden damit auch im internationalen Geschäftsverkehr zunehmend möglich.

Inhalte der europäischen Richtlinie
Die EU-Richtlinie zur digitalen Signatur nennt drei verschiedene Arten von Signatur. Einfache Signaturen, fortgeschrittene Signaturen und qualifizierte Signaturen. Die digitale Signatur mit der höchsten Sicherheitsstufe ist die qualifizierte digitale Signatur.

Eine Signatur gilt nur dann als qualifiziert, wenn sie:
· ausschließlich dem Unterzeichner zugeordnet ist,
· eine eindeutige Identifizierung des Unterzeichners ermöglicht,
· mit Mitteln erstellt wird, die ausschließlich der Unterzeichner kontrolliert,
· jede nachträgliche Änderung der signierten Daten erkennbar macht
· und auf einem qualifizierten Zertifikat beruht.

Trustcenter
Das nötige qualifizierte Zertifikat wird ausschliesslich von qualifizierten Zertifizierungs-Diensteanbieter ausgestellt, sog. Trustcentern. Dabei gelten ganz besonders strenge Anforderungen, um "Schindluder" mit digitalen Signaturen und deren sensiblen Daten auszuschliessen. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften durch die Trustcenter wird von einer nationalen Behörde kontrolliert. In Deutschland ist die kontrollierende Behörde die Regulierungsbehörde Telekommunikation und Post (RegTP).
Trustcenter in Deutschland sind z.b.:

- T-Telesec (Deutsche Telekom AG)
- signtrust (Deutsche Post AG)
- D-Trust

Die Rechtswirkung elektronischer Signaturen
Das deutsche Signaturgesetz ist seit Mai 2001 in Kraft. Durch einen Zusatz im BGB § 126 a ist die qualifizierte Signatur der eigenhändigen Unterschrift weitgehend gleichgestellt. Bis auf Ausnahmen wie z.B. Bürgschaften, Kündigung von Arbeitsverträgen und Zeugnisse können Dokumente und Verträge elektronisch signiert werden und sind auch vor Gericht als Beweismittel anerkannt. Dies führt zu einer Beweislastumkehr: Bei einem qualifiziert elektronisch signierten Dokument muss im Zweifelsfall die Ungültigkeit der Signatur bewiesen werden.
Informationen zum deutschen Signaturgesetz finden Sie hier. Das Signaturgesetz (2001) als PDF hier.

Das Schweizer Signaturgesetz mit der Gleichstellung der elektronischen und handschriftlichen Unterschrift ab voraussichtlich 2005 in Kraft. Bereits jetzt ein elektronisch signiertes Dokument eine hohe Beweiskraft. Denn vor Gericht gilt bis zur in Kraftsetzung: Es muss erst bewiesen werden, dass die elektronische Signatur auch gültig ist. Aufgrund der Technik und des Gesetzgebungsverfahrens fällt dies relativ leicht. Diese Beweislastumkehr ändert sich mit der Inkraftsetzung des Signaturgesetzes analog der deutschen Verfarhensweise.
Die am 19.12.03 verabschiedete Version des Schweizer Signatur-Gesetzes finden Sie hier. (PDF)

Auch in Österreich wurde 2000 das digitale Signaturgesetz analog den anderen auf der Basis der EU-Richtlinie in Kraft gesetzt. Dort reicht für einige Anwendungen allerdings auch die fortgeschrittene Signatur.

OpenLimit-Aktuell-qualifizierte-Signatur

Bundesnetz-Agentur empfiehlt 2048 bit-Verschlüsselung.
1024 bit Verschlüsselung bis 31.12.07 gültig, die neue Generation ist bis Ende 2012 rechtssicher.

Vortrag auf IT Kongress CommonWay 2006 in
Frankfurt am 15.11.06:
Kurzüberblick über den Einsatz digitale Signaturen, sowie Anforderungen und Systeme.

Business-Lösungen für digitale Signaturen
Gerade Firmen suchen zeitsparende, medienbruchfreie Signatur-Lösungen - von der Signatur-Erzeugung bis hin zur Archivierung. Einige Anbieter setzen auf automatische PDF Signierung (z.B. secardeo) oder bieten weitere Lösungen an (claimsoft). Weitere Infor-mationen bei edulab.

Online-Rechnungen
Seit 01.07.04 sind Online-Rech-nungen nur noch mit einer qualifizierten digitalen Signatur Vorsteuer-abzugsberechtigt: Weiter

Signatur-Reader
Dank kostenlosem Signatur-Reader können Sie Signaturen ganz einfach per Mausklick auf ihre Echtheit prüfen. Signatur-Reader gibt es von verschiedenen Anbietern, die Sie hier downloaden können - Siehe Navigationsleiste links.

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